Wo immer die Landschaft reichlich Wasser bietet, fühlen sich Seeadler wohl. Sowohl in Küstengebieten als auch im Binnenland. Doch in Mittel- und Westeuropa wurden die Vögel aus der Familie der Habichtartigen lange intensiv bejagt. Erst seit den 1980er Jahren erholen sich die Bestände wieder.
Dieser Film des Naturfilmspezialisten Jan Haft wartet unter anderem mit spektakulären Bildern von den norwegischen Lofoten auf. In den Gewässern rund um die Inseln stürzen sich Seeadler zum Beispiel auf Heringe, die Orcas und Buckelwalen bei der Jagd auf riesige Schwärme übrig lassen. In den Sümpfen Finnlands pflegen Seeadler eine ähnliche symbiotische Beziehung mit Wölfen und Bären.
An norddeutschen Seen dagegen müssen die Jäger aus der Luft ohne die Hilfe anderer Räuber selbst Beute reißen. Neben Fischen stehen auch Wasservögel auf ihrem Speiseplan.
Seit Ende der 1970er Jahre haben sich dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger die Populationen der Seeadler in Europa wieder erholt. In deutschen Wäldern brüten heute wieder hunderte Seeadlerpaare. Schon im Ende März schlüpfen ihre Jungen.
Obwohl Seeadler nicht mehr bejagt werden, stellen Jäger vielerorts noch immer eine Gefahr für die Großvögel dar. Genauer gesagt, die bleihaltige Munition, mit der viele Jäger weiterhin Wild erlegen. Obwohl es längst bleifreie Alternativen gibt.
Bleihaltige Geschosse setzen beim Aufprall winzige Partikel des Schwermetalles frei. Das gefährdet nicht nur Seeadler, sondern auch andere aasfressende Großvögel.
Aasen sie an einem mit Blei geschossenen Tier, sind schon kleine Mengen des Giftstoffes eine tödliche Gefahr für sie. Selbst wenn das aufgenommene Blei sie nicht direkt vergiftet, können sie erblinden - was einem Todesurteil gleichkommt.
Einer 2018 veröffentlichten Schätzung der Europäischen Chemikalien-Agentur (ECHA) zufolge sterben in der EU jährlich rund eine bis zwei Millionen Landvögel an einer Bleivergiftung. Hauptursache ist, dass Aasfresser die Innereien von Tieren zu sich nehmen, die Jäger nach einem Abschuss mit bleihaltigen Geschossen im Wald zurücklassen.
Wo immer die Landschaft reichlich Wasser bietet, fühlen sich Seeadler wohl. Sowohl in Küstengebieten als auch im Binnenland. Doch in Mittel- und Westeuropa wurden die Vögel aus der Familie der Habichtartigen lange intensiv bejagt. Erst seit den 1980er Jahren erholen sich die Bestände wieder.
Dieser Film des Naturfilmspezialisten Jan Haft wartet unter anderem mit spektakulären Bildern von den norwegischen Lofoten auf. In den Gewässern rund um die Inseln stürzen sich Seeadler zum Beispiel auf Heringe, die Orcas und Buckelwalen bei der Jagd auf riesige Schwärme übrig lassen. In den Sümpfen Finnlands pflegen Seeadler eine ähnliche symbiotische Beziehung mit Wölfen und Bären.
An norddeutschen Seen dagegen müssen die Jäger aus der Luft ohne die Hilfe anderer Räuber selbst Beute reißen. Neben Fischen stehen auch Wasservögel auf ihrem Speiseplan.
Seit Ende der 1970er Jahre haben sich dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger die Populationen der Seeadler in Europa wieder erholt. In deutschen Wäldern brüten heute wieder hunderte Seeadlerpaare. Schon im Ende März schlüpfen ihre Jungen.
Obwohl Seeadler nicht mehr bejagt werden, stellen Jäger vielerorts noch immer eine Gefahr für die Großvögel dar. Genauer gesagt, die bleihaltige Munition, mit der viele Jäger weiterhin Wild erlegen. Obwohl es längst bleifreie Alternativen gibt.
Bleihaltige Geschosse setzen beim Aufprall winzige Partikel des Schwermetalles frei. Das gefährdet nicht nur Seeadler, sondern auch andere aasfressende Großvögel.
Aasen sie an einem mit Blei geschossenen Tier, sind schon kleine Mengen des Giftstoffes eine tödliche Gefahr für sie. Selbst wenn das aufgenommene Blei sie nicht direkt vergiftet, können sie erblinden - was einem Todesurteil gleichkommt.
Einer 2018 veröffentlichten Schätzung der Europäischen Chemikalien-Agentur (ECHA) zufolge sterben in der EU jährlich rund eine bis zwei Millionen Landvögel an einer Bleivergiftung. Hauptursache ist, dass Aasfresser die Innereien von Tieren zu sich nehmen, die Jäger nach einem Abschuss mit bleihaltigen Geschossen im Wald zurücklassen.